Solaranlagen

Technische Innovationen ermöglichen es heute, Solarenergie kostengünstig und effektiv zur Erwärmung von Brauchwasser und zur Heizungsunterstützung einzusetzen. Insbesondere in den Jahreszeiten Frühjahr bis Herbst können Sie auf den Einsatz der konservativen Wärmeerzeugung häufig weitgehend verzichten. Es gibt Solaranlagen, die lediglich das Brauchwasser erwärmen oder Anlagen, die zudem auch an den Warmwasserkreislauf der Heizung Ihres Hauses angeschlossen sind.

   

Was gibt es dabei grundsätzlich zu beachten ?

  • Eine Süd- oder zumindest Südost-, Südwestausrichtung der Kollektoren sollte gewährleistet sein,
  • Der Aufstellplatz sollte beschattungsfrei über das gesamte Jahr bleiben. Beachten Sie vor allem tiefstehende Sonne im Winter! Geben Sie acht auf Bäume, Nachbarhäuser, Bergkuppen, eigenes Hausdach mit Kamin etc.,
  • Die optimalste Neigung der Kollektoren gegen die Horizontale wäre über den kompletten Jahresverlauf 38°. Dies ist aber kein muß.

Moderne Anlagen sind so ausgelegt, daß sie über die Sommermonate Mai bis September, wenn die konventionelle Heizung zu Raumerwärmung abgeschaltet ist, den Warmwasserbedarf der Personen im Haushalt nahezu vollkommen decken. Als ganz grobe Faustregel gilt hierbei, daß pro Person knappe 2 qm Kollektorfläche und 100 l Boilervolumen einzurechnen ist. Großsolaranlagen für Gewerbe unterliegen anderen Kriterien.

Die Hauptkomponenten einer thermischen Solaranlage sind:

  • die Kollektoren
  • der Boiler
  • eine effiziente Regelung
  • die Verrohrung
  • die Pumpsicherheits- und Reglereinrichtung